Meine Stachelbeere

für Clemens Der Winter, der neuerlich wieder grimmig gewesen Und lang, sehr lang, bis in den März hinein dauerte, Hat meinem kleinen bescheidenen Stachelbeerstrauch, Von dem ich im letzten Herbst vier Früchte erntete, Trotz all seiner rauhen Fröste nichts anhaben können. Mich haben der Winter und ähnliche Dinge Verhöhnt und beträchtlich zu Boden gebracht. Da hab‘ ich auf das nicht Weiterlesen …

Ach, wissen sie –

für Jandl (obwohl das Blödsinn ist) Da bemüht sich jemand, wer auch immer er sei. Niemals ist er identisch mit einem anderen jemand, der sich ebenfalls bemüht – man will seine Entscheidungen auf ein verlässliches Prinzip bauen. Man trifft eine Entscheidung „a priori“ und baut danach sein System. Es hat mehrere oder gar keine Berührungspunkte. Mit anderen. Aber man setzt Weiterlesen …

Glück

für Simone und Voltaire Bedlam Törichte Ersinnen Ketten Für Toren Ein Irrenhaus Die Welt Wer ist töricht? Der Anspruch auf Glück postuliert? Der meint, erst muss ich glücklich werden? Der „Fressen und Gefressenwerden“ Zu den Gestaltungsprinzipien zählt? Der abzumildern gedenkt, Durch Verfassung und Gesetze? Durch Religion? Der Nimmersatt, der ängstlich frisst, Damit er nicht gefressen werde? Wer ist töricht? Der Weiterlesen …

Diederich Heßlings außereheliche Enkel (1)

Gebet des Urenkels Rigido Mieserverliererbitsch Mackerwesterwilli Demütigt mich, demütigt mich, los, strenger! Ich sage euch dann auch geeh-her-her-ne die Prawda [Правда], Euch Haydnpack. Schlagt mich, schlagt mich noch doller! Ich möcht‘ gern der Ordoliberame-messias, Euer neoliberaler Eiapopaia-Heiland sein. Kreuziget mich, kreuzigt mich,  schneller, ach schneller! Ich bin doch kein Müllermannwilli, ehrlisch, echt. Demütigt, schlagt, kreuzigt doch wählt mich mä-hä-hä-här… Ich Weiterlesen …