„Con ossequio, con rispetto“

Nicht Don Quijote redet in dieser ‚Kofferarie‘ KV 210 für Niccolò Piccinnis Oper „L’astratto ovvero Il giocatore fortunato. Capitano Faccenda ist Till Eulenspiegel! (Verwechselung ausgeschlossen mit Mario Faccenda, 1960 in Ischia geboren) Es heißt ja, Hunde die bellen, beißen nicht. Und was, wenn doch? Die Ehrenrettung des Untertans ist unter Umständen ein Witz. Wenn der Untertan welchen hat, glauben wir Weiterlesen …

Bundesweite Friedensdemo am 3. Oktober

Ich unterstütze den Aufruf für die Demonstration am 3. Oktober 2026: Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!  Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit! Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur Weiterlesen …

In fünfzig Jahren ist alles vorbei? In zwanzig.

Kichererbsen-Zucchini- Pfannkuchen zum Frühstück. Wenn ich dies gesichert habe und mit meinen Brüdern und Schwestern teile und die Natur, die mir das alles gibt darin achte und verehre, dann bin ich reich. Tomaten, Zucchiniblüte, Gurken, eigene Balkonernte, das ist der Versuch, die Hoffnung nicht aufzugeben. Land und Städte bleiben laut, besinnungslos und totenbleich, solange sie den eigentlichen Reichtum nicht hervorbringen Weiterlesen …

Lärm

So gegen halb sieben – der Baulärm setzt wieder ein – verstopf‘ ich die Ohren nach der Nacht erneut mit Schaumstoffstöpseln. Ich nutze die Stille. Espresso nippend sitz‘ ich am Fenster, schau‘ den harmonischen Hummeln zu, die ich leider nicht höre. Sie besteigen die obszön gelben Blüten der Gurke, die in weiser Voraussicht  himmelwärts klettert. Vor dem  Fenster mit der Weiterlesen …

#ReformSchrott – Aufruf zum Widerstand

Die Initiative der verdienstvollen Plattform Arbeitsuntrecht in Deutschland  fast in neun Punkten zusammen, was jetzt ansteht: 8 Stunden Arbeit reichen. Verteidigen wir den 8-Stunden-Tag! Stop Union Busting. Für aktive Betriebsräte und kampfbereite Gewerkschaften! Rente mit 65 für alle. Bürgerversicherung statt Profite. Gesundheitsversorgung stärken. Gut und günstig wohnen. Mietpreisbremse. Miethaie enteignen! Sozialen Wohnungsbau ankurbeln. Leerstand beschlagnahmen. Mietwucher bestrafen. ÖPNV flott machen. Weiterlesen …

Der völkerrechtswidriger Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Michael Lüders im Interview mit Dorian Baganz in der „Ostdeutschen Allgemeinen“ am 28.02.2026, dem Tag des Angriffs auf Iran: Es mag Menschen geben, die Zerstörung mit Erlösung verwechseln, aber niemand, der bei Verstand ist, kann diesen Angriff auf den Iran gutheißen. Es ist ein völkerrechtswidriger Angriff, der durch nichts zu rechtfertigen ist – auch wenn die Medien in Deutschland diesen Weiterlesen …

Egidius und die Gewalt der Musik (2001) – In Verehrung für Heinrich von Kleist

Egidius R. hieß Rosenblatt mit Zunamen. Ein unzutreffender Name, denn einzig seine Stacheligkeit galt den Zeitgenossen, wie jeder eigentümliche Charakter, für maßgeblich. Und es ist wahr: Er war nicht nur starrsinnig sondern noch unbelehrbar dazu, dergestalt, daß er häufig seinen Gedanken nachhing und seinen alten Strohhut niemals absetzte, auch nicht, wenn er schlief. Er schlief während der Arbeitszeit, doch das Weiterlesen …

Was geht, Digga?

Wenn ich darüber nachdenke, fällt es mir schwer, etwas Allgemeines zum Begriff Freundschaft herauszufinden. Bei den literarischen und biographischen Zeugnissen die mir sofort geläufig sind, sticht wieder und wieder ins Auge, dass sich dieser Begriff, dass sich Freundschaft, nicht zur Verallgemeinerung eignet. Wann immer über Freundschaften berichtet wird, verläuft sich der Versuch, etwas daran definitiv festzustellen, ins Spezielle, will sagen Weiterlesen …

US-Überfall auf Venezuela:

Und schon träumen Groß-Trumpistans Gattinnen minderer Bedeutung laut vom 51. Bundesstaat: Grönland.  Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Denn des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen, des Rechtes Aufschub, den Übermut der Ämter und die Schmach, die Unwert schweigendem Verdienst erweist, bezeugen und beschleunigen den Übergang des Imperiums in die Bedeutungslosigkeit nur noch einmal. Den weltweiten Knall, der mit derlei ([r]evolutionären) Weiterlesen …

Ein frohes neues Jahr 2026

Am 31. Dezember 2025 war ich aufgefordert, im traditionellen Silvester-Festkonzert von Concerto Brandenburg in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Anmerkungen zum Begriff der Freundschaft beizusteuern, wie es das Motto der Veranstaltung gebot. Dabei versuchte ich einen nicht so leicht reißbaren Faden abzuwickeln durch das Labyrinth so vieler  Minotauren, die uns in unserem Alltag anglotzen:  Werbung für politische Spitzbuberei, Käuflichkeit der Ämter und der Weiterlesen …

Bei Nebel

Meiner Beobachtung nach ist unsere Existenz so beschaffen, dass wir jede Anstrengung für ihren Erhalt sorgfältig und selbstständig planen, beurteilen und gegebenenfalls revidieren können – was den Ausgang unserer Unterfangen wenig bis gar nicht ändert. Die Ansicht, wie wir es dennoch versuchen, ist ein Spiegel aus dem uns abwechselnd ein Heroe, ein Narr oder ein Irrer anstarren. Den Narren lade Weiterlesen …

Totensonntag 2025

N 12 Emilie Kotze Frau Veit Herr Veit Herr Arndt Frau Arndt Herr Augustin Frau Augustin Brüder Weihmann und ihre Frauen Frau Museus Herr Museus Frau Lander Frau Braatz Herrmann Braatz Frau Wolter Die taubstumme Frau Herr Molkentin Frau Last Luise Salchow Frau Paasch Herr Paasch Norbert Linda Haack Doris Reschke Swen Reschke Frau Vasic Dieter Böhm

„Eine Kirche mit diesen Positionen möchte ich nicht finanzieren.“

Mein evangelischer Freund hörte den Beitag „Evangelische Kirche – Neue Position zu Krieg und Frieden?“ im Deutschlanfunk Kultur und ist aus der ev. Kirche austreten.  Er begründet:   Die neuen Positionen der evangelischen Kirche auf der Synode in Dresden zu Krieg und Frieden hangeln sich sehr nah am Regierungssprech entlang. Offenbar kein kritisches, kein mahnendes Wort zum bellizistischen Taumel. Auch Weiterlesen …

„Sozialismus oder Barbarei”

„Lässt sich die DDR mit dem Begriff „Diktatur“ hinlänglich beschreiben? War sie ein „Unrechtsstaat“? War sie ein Versuch, Geschichte neu zu gestalten? Wie wurden Freiheit und Demokratie 1989 gedacht? Wie wurden sie im Osten erlebt?“ (Quelle: 3sat) Dies fragt der Dokumentarfilm von Andreas Goldstein, 1964 in Ostberlin geboren, in der DDR aufgewachsen, ausgebildet und sozialisiert. „Mein Land will nicht verschwinden“  Weiterlesen …