Berliner Appell – jetzt unterschreiben!
Die Waffen nieder! Nie wieder Krieg!
Unregelmäßige Ansagen in Wort, Schrift und Bild
Die Waffen nieder! Nie wieder Krieg!
Egidius R. hieß Rosenblatt mit Zunamen. Ein unzutreffender Name, denn einzig seine Stacheligkeit galt den Zeitgenossen, wie jeder eigentümliche Charakter, für maßgeblich. Und es ist wahr: Er war nicht nur starrsinnig sondern noch unbelehrbar dazu, dergestalt, daß er häufig seinen Gedanken nachhing und seinen alten Strohhut niemals absetzte, auch nicht, wenn er schlief. Er schlief während der Arbeitszeit, doch das Weiterlesen …
Wenn ich darüber nachdenke, fällt es mir schwer, etwas Allgemeines zum Begriff Freundschaft herauszufinden. Bei den literarischen und biographischen Zeugnissen die mir sofort geläufig sind, sticht wieder und wieder ins Auge, dass sich dieser Begriff, dass sich Freundschaft, nicht zur Verallgemeinerung eignet. Wann immer über Freundschaften berichtet wird, verläuft sich der Versuch, etwas daran definitiv festzustellen, ins Spezielle, will sagen Weiterlesen …
Und schon träumen Groß-Trumpistans Gattinnen minderer Bedeutung laut vom 51. Bundesstaat: Grönland. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Denn des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen, des Rechtes Aufschub, den Übermut der Ämter und die Schmach, die Unwert schweigendem Verdienst erweist, bezeugen und beschleunigen den Übergang des Imperiums in die Bedeutungslosigkeit nur noch einmal. Den weltweiten Knall, der mit derlei ([r]evolutionären) Weiterlesen …
Am 31. Dezember 2025 war ich aufgefordert, im traditionellen Silvester-Festkonzert von Concerto Brandenburg in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Anmerkungen zum Begriff der Freundschaft beizusteuern, wie es das Motto der Veranstaltung gebot. Dabei versuchte ich einen nicht so leicht reißbaren Faden abzuwickeln durch das Labyrinth so vieler Minotauren, die uns in unserem Alltag anglotzen: Werbung für politische Spitzbuberei, Käuflichkeit der Ämter und der Weiterlesen …
Du. Schüler, auf dem Dorf und Schüler in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dich für ihre Kriege mustern wollen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!
Meiner Beobachtung nach ist unsere Existenz so beschaffen, dass wir jede Anstrengung für ihren Erhalt sorgfältig und selbstständig planen, beurteilen und gegebenenfalls revidieren können – was den Ausgang unserer Unterfangen wenig bis gar nicht ändert. Die Ansicht, wie wir es dennoch versuchen, ist ein Spiegel aus dem uns abwechselnd ein Heroe, ein Narr oder ein Irrer anstarren. Den Narren lade Weiterlesen …
N 12 Emilie Kotze Frau Veit Herr Veit Herr Arndt Frau Arndt Herr Augustin Frau Augustin Brüder Weihmann und ihre Frauen Frau Museus Herr Museus Frau Lander Frau Braatz Herrmann Braatz Frau Wolter Die taubstumme Frau Herr Molkentin Frau Last Luise Salchow Frau Paasch Herr Paasch Norbert Linda Haack Doris Reschke Swen Reschke Frau Vasic Dieter Böhm
Mein evangelischer Freund hörte den Beitag „Evangelische Kirche – Neue Position zu Krieg und Frieden?“ im Deutschlanfunk Kultur und ist aus der ev. Kirche austreten. Er begründet: Die neuen Positionen der evangelischen Kirche auf der Synode in Dresden zu Krieg und Frieden hangeln sich sehr nah am Regierungssprech entlang. Offenbar kein kritisches, kein mahnendes Wort zum bellizistischen Taumel. Auch Weiterlesen …
Bundesweiter Aktionstag gegen die Wehrpflicht am 5. Dezember
…aber immerhin: Der „bekennende demokratische Sozialist“ Zohran Mamdani ist New Yorks neuer Bürgermeister und die Wahlkommission meldet zwei Millionen abgegebener Stimmen. Das ist der höchsten Wert seit 1969. Obacht: Bleibt es noch lange „einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als ein Ende des Kapitalismus“?
„Lässt sich die DDR mit dem Begriff „Diktatur“ hinlänglich beschreiben? War sie ein „Unrechtsstaat“? War sie ein Versuch, Geschichte neu zu gestalten? Wie wurden Freiheit und Demokratie 1989 gedacht? Wie wurden sie im Osten erlebt?“ (Quelle: 3sat) Dies fragt der Dokumentarfilm von Andreas Goldstein, 1964 in Ostberlin geboren, in der DDR aufgewachsen, ausgebildet und sozialisiert. „Mein Land will nicht verschwinden“ Weiterlesen …
Es ist Blödsinn den Geruch von Scheiße mit dem Duft von Rosen mindern zu wollen.
Bundesweite Demonstration 3. Oktober Berlin und Stuttgart Nein zu Kriegspolitik und Militarisierung – Ja zu Frieden und Abrüstung
Prost Peer Du Heiliger Peer, Deine Worte sind süß wie Honig. Oh Steinbrück, Dein Versprechen klingt wunderbar. Wunschkandidat des Kapitals, der Du uns huldvoll einölst, Mit markigen Sprüchen und sozialem Gesülz bis zur Wahl. Beweihräuchert vom Kettenraucher, so kommst Du, und stehst für Die Verteilung von unten nach oben, Du Schmalspurmessias, gelobt! Gelobt auch Dein rot gewendetes Mäntlein – bis Weiterlesen …
Hermeneutix bringt mehrere Appetitnasen Speed unter die Männer. Der werbliche Vorgang passiert mit idealem Timing. Persilist zieht die letzte Line, und es beginnt leicht zu regnen. Hanswurst macht sich im Hintergrund vor den bunten Getränkekisten mit einem Wattkarren zu schaffen, den er offensichtlich belädt. Das Gewitter bleibt aus. Mulla, Aktionär und Persilist balgen sich um einen Kinderfußball, als Hanswurst eintrifft, Weiterlesen …
„Eine kranke Geschichte wie diese ist nur dann nicht mehr wichtig, wenn sie durch anderes wettgemacht wird — grandiose Schauspielerei zum Beispiel oder wohlklingender Gesang. Beides läßt diese Produktion vermissen.“, schrieb 1991 die Kritikerin der TAZ zu meiner Revue „Ich hab noch einen Koffer in Berlin. Aber Wo“, eine Auftragsarbeit für das Ratibor-Theater in der Cuvrystr. „Die neue Produktion des Weiterlesen …
Wohnraum war schon damals teuer – aber noch nicht so teuer und so knapp. Nachdem ich mich entschieden hatte ab dem Sommersemester 1980 in München Philosophie und Theaterwisssenschaften an der LMU zu studieren, zog ich zunächst mit einem jungen Tänzer an der Staatsoper in eine 1-1/2 Zimmer-Wohnung in der Nähe des Englischen Gartens. Das hielt nicht lange. Als mein Hausrat Weiterlesen …
Ich hörte dem Wind zu und meine Gedanken besuchten verschwundene Orte, Dinge und die Vorstellung, Menschen, die mich kannten und die ich kannte, flüsterten aus fern vergangener Zeit in dem Wehen. Leise, doch in Klang und Farbe deutlich, erkenn’ ich sie alle, die mit Ihrem Trost und ihrer Zuversicht meinen Mut mir prägten.
1998 hatte mir ein lieber Freund einen dollen literarischen Stoff empfohlen. Ausgekoppelt aus (meiner Erinnerung nach) vier Sience-Fiction-Geschichten des britischen Autors Eric Frank Russel bearbeitete ich Anfang 2001 die in den Sechzigern erschienene Geschichte von dem vergeblichen Versuch einer wie üblich stramm hierarchisch organisierten Erddelegation, mit Siedlern auf einem „vergessenen“ Planeten zu kommunizieren, auf dem sehr erfolgreich ein gänzlich herrschaftsfreies Weiterlesen …
Unter der Überschrift „Stoppt die Kriegsverbrechen in Gaza!“ haben sich Amnesty International und Personen des öffentlichen Lebens in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt. Erstunterzeichner sind u.a. Enissa Amani, Sandra Hüller, Luisa Neubauer, Fatih Akin, Axel Prahl, Kurt Krömer, Bjarne Mädel, Michael Maertens, Hans-Jochen Wagner, Michael Barenboim, Abdul Kader Chahin, Thelma Buabeng, Negah Amiri. Ich schließe mich den Forderungen Weiterlesen …
„In seiner Kolumne in der israelischen Tageszeitung Haaretz vom Montag befasst sich der Journalist Gideon Levy mit den Schüssen auf Palästinenser an Essensausgabestellen in Gaza: „“Soldaten der israelischen Streitkräfte erhalten den Befehl, hungernde Menschenmassen zu erschießen. Diese Massen versammeln sich dort, nachdem Israel in einer Mischung aus Torheit und Bosheit veranlasst hat, engagierte und erfahrene UN-Organisationen abzuziehen und durch eine Weiterlesen …
Mir war einmal mehr dieser seltene, von internen hirnchemischen und externen elektromagnetischen Vorkommnissen gesegnete REM-Schlaf beschert, der einen im Aufwachen aus einer anderen, nicht weniger existenten Umgebung kommen lässt, um den ganzen Tagesverlauf sicher zu begleiten, bis man unweigerlich mit der völlig falschen Welt zusammenstößt, die ihre Realität zwar auch nur behauptet – allerdings in einer Lautstärke, dass eine erneute Weiterlesen …
Ich gerate seit geraumer Zeit immer wieder an Bundeswehroffiziere – sehr seltsam – von der Luftwaffe. In meinem Haus wohnte bis vor kurzem ein zuvorkommender Presseoffizier. Er zog mit Frau ein. Jetzt wohnt sie allein in der großen teuren Dachgeschosswohnung. Sie haben sich getrennt, behauptet der Haustratsch. Wenn der Russe kommt, wird er das Dachgeschoss höchstens aus Versehen bombardieren. Es Weiterlesen …