Englische Suite Nr. 2 a-Moll, BWV 807
Glenn Gould, András Schiff, Ivo Pogorelich, Martha Argerich (1979)
Unregelmäßige Ansagen in Wort, Schrift und Bild
Glenn Gould, András Schiff, Ivo Pogorelich, Martha Argerich (1979)
Ich weiß nicht, zu wem ich bete. Ich weiß, es hat keinen aussprechbaren Namen. Das ist nicht nur, dass man das nicht aussprechen darf, ohne Schaden zu nehmen, Das ist, weil es nicht nötig ist. Ich weiß, dass nicht klar ist, ob es alles, jemand oder niemand oder nichts ist. Aber kein Gegenstand, mit dem zu rechnen wäre… Mein Instinkt Weiterlesen …
httpv://youtu.be/wgQ9Mz50hyo Die Arbeitgeberverbände, einzelne Arbeitgeber und wesentliche Teile der Politik versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen die wenigen Streikrechte immer weiter einzuschränken und zurück zu drängen. Große Teile der Massenmedien berichten meist tendenziell gegen Streikmaßnahmen. Die Gewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland haben seit den 50er Jahren zu geringe Anstrengungen unternommen das Streikrecht oder weitere Kampfformen auszuweiten, oder zu verbessern. Meistens wurden die Weiterlesen …
Von der Zumutung und der Zumutbarkeit des Disputs Die Erkenntnis großer eigener Eitelkeit ist kein hinreichender Grund dafür, anderen von Dingen zu schweigen, die ihnen vielleicht von Nutzen sein könnten – genauso wenig, wie angeborene Faulheit. Kommunikation besteht wesentlich aus einer fortgesetzten Folge von behaupteten oder tatsächlichen gegenseitigen Zumutungen. Sie kann, wie parallele Geraden, unter Umständen erst im Unendlichen ihren Weiterlesen …
Im Bauch der Idylle Schnarcht die Bestie. Am Rande der Romantik Lauert die Inquisition. Im Namen der Vernunft Gedeihen die Gräuel. Aus falschem Zweifel Quillt gelb Gewissheit. Leuchte der Bosheit Erhellt die Verträge. Ohnmacht des Schwachen Verkehrt zum Naturgesetz. Glück der Starken Verklärt zum Verdienst. Geben und Nehmen Erklärt nur die Welt. Mauern aus Schweigen Verkünden Posaunen. Besserung erhofft noch Weiterlesen …
für Adré Shepherd Deine Vorgesetzten sagten zu Dir: Da ist ein Krieg, weit weg von zuhaus. Manches ist kalkulierbar, anderes nicht, Das liegt so in der Natur des Krieges. Du siehst ja selbst, was vor sich geht: Jetzt bist Du dort mitten im Horror, Denkst Du immer noch, das ist eben so, Weil man Dir erzählt, das müsse so sein? Weiterlesen …
für Island Klare über uns gibt Sterne frei wie nach Krieg und im Gebirge. Es übergab sich unsere gute Erde, spie im Norden Glut und Asche. Ach, nur kurz vom Tand befreit ein erlaucht’rer Himmel möchte unsern Übermut erschüttern? Schwärmt wie Vögel, die wir niemals werden, bübische Gedanken!
Wer aber die Kosten für den Erhalt der Demokratie jetzt in Frage stellt oder polemisiert, ist demnach ein Brandstifter. Wer sich einen Dreck um die Bildungschancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger schert, ist ein Brandstifter. Wer Schulden aufnimmt, die kommende Generationen absehbar nicht schultern können, um damit die kurzfristige Gier von Realwertvernichtern zu befriedigen, ist ein Brandstifter. Wer die ohnehin spärlichen Mittel zur Reperatur, Instandhaltung und Weiterentwicklung der maroden demokratischen Grundlagen nicht grundsätzlich auf der Habenseite denkt, oder auch nur den Rotstift spitzt mit dem Hinweis auf die Nützlichkeit produktiver und die Nutzlosigkeit weniger produktiver Menschen in unseren Gesellschaften, ist ein Brandstifter, ein Wegbereiter von Zwang und Gewalt und der Totengräber der Demokratie. Weiterlesen …