Der völkerrechtswidriger Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Michael Lüders im Interview mit Dorian Baganz in der „Ostdeutschen Allgemeinen“ am 28.02.2026, dem Tag des Angriffs auf Iran:

Es mag Menschen geben, die Zerstörung mit Erlösung verwechseln, aber niemand, der bei Verstand ist, kann diesen Angriff auf den Iran gutheißen. Es ist ein völkerrechtswidriger Angriff, der durch nichts zu rechtfertigen ist – auch wenn die Medien in Deutschland diesen US-israelisch geführten Angriff als Präventivkrieg framen. Es ist ein Krieg, dessen weiterer Verlauf, geschweige denn Ausgang, noch überhaupt nicht abzusehen ist. Eine äußerst gefährliche Entwicklung zeichnet sich hier ab.

Die Regierungen in Tel Aviv und Washington sind sich einig, dass man den letzten Staat in der Region, der sich den hegemonialen Ansprüchen der USA wie auch Israels widersetzt, zerschlagen möchte.

Nichts interessiert die US-Regierung oder die israelische Regierung weniger als die Frage, wie es den Menschen im Iran künftig gehen könnte. Sie wollen diesen funktionierenden Zentralstaat zerschlagen, nach dem Motto: Teile und herrsche. Es gibt viel zu kritisieren an den politischen Verhältnissen im Iran, gar keine Frage, aber nichts rechtfertigt diesen Angriff.

Wenn dieser Krieg andauert, wird der Iran umfassend zerstört sein.

Michael Lüders im Interview mit Dorian Baganz in der „Ostdeutschen Allgemeinen“ am 28.02.2026, dem Tag des Angriffs auf Iran

Die Amargeddon-Evangelikalen in aller Welt freuen sich schon auf den nahenden Weltuntergang. Sie haben bereits den Choral „Näher zu Dir mein Gott“ angestimmt.